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Debian / Sarge 32 Bit
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Ein Bild von mux:
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OK, also erstmal habe ich meinen Partitionierungsplan aufgestellt:
20 GB für Sarge 32 Bit, 10 GB für ein 64 Bit-Linux, eine SWAP- und zwei
Boot-Partitionen und den Rest als Daten-Partition. Das habe ich dem Debian-Installer gesagt
und er hat das auch brav in die Tat umgesetzt.
Meine Gigabit-Netzwerkschnittstelle wurde anstandslos erkannt. Daher konnte ich wie
gewünscht eine Netzwerk-Instalation durchführen.
Als Paketauswahl-Methode habe ich tasksel gewählt, weil mir die die Liebste ist.
Weitere Pakete installierte ich dannach mit apt-get.
Die Installation hat einwandfrei geklappt. Die von mir anfangs angegebenen Partitionen
waren wie gewünscht eingebunden. Die Gigabit-Netzwerkschnittstelle war wie bei
der Installation für DHCP konfiguriert.
X bekam ich nur mit dem VESA-Treiber zum Laufen. Nachdem ich meinen ersten eigenen Kernel
kompilierte (2.6.8-rc1) lud ich mir den nVIDIA-Treiber herunter und installierte ihn.
Seitdem läuft X mit dem nVIDIA-Treiber und 3D-Beschleunigung. Hier ist meine
Kernel-Konfiguration und hier ist meine
XFree-Konfiguration.
Der nVIDIA-Sound-Chip wird von Sarge automatisch als AC97-Chip erkannt. Die
USB-Ports werden ebenfalls automatisch erkannt und können sofort verwendet werden.
Bisher habe ich eine Digitalkamara und einen USB-Speicher-Stick verwendet. Beide habe
ich als USB-Massenspeichermedien eingebunden.
Mit dem DVD-Laufwerk habe ich bisher eine CD-R, eine DVD+R und eine DVD-RAM bebrannt.
Beide Brennversuche waren erfolgreich!
Das WLAN scheint leider nicht nativ unterstützt zu werden, aber dafür
wird der WLAN-Chip (bcmwl5a) vom ndiswrapper unterstützt. Selbiger bringt ein
hervorragendes INSTALL-file mit, das die Einrichtung ausführlich dokumentiert.
Mit meinem Access-Point zuhause klappt leider nur die unverschlüsselte Verbindung.
Die MAC-Adressen-Kontrolle funktioniert aber.
Nun zum Problemkind ACPI. Ich mußte keine Optionen deaktivieren, um
Sarge installieren oder starten zu können, aber leider wird der Batterie-Status
nicht erkannt. Dafür warnt die Batterie-LED vor niedrigem Akku-Stand (rot-orange) und
beruhigt bei hohem Akku-Stand (grün).
Der Kernel 2.6 hat aber Unterstüzung fü die "PowerNow!"-
und "Cool'n'Quiet"-Funktionen. Dazu sollte man noch die Debian-Pakete
powernowd und cpudyn installieren.
Bei meinem eigenen Kernel habe ich einige ACPI-Sachen modular eingebunden.
Ich glaube, das war beim Debian-Kernel auch so. Für die ACPI-Funktionen lade
ich die folgenden Module:
speedstep-lib powernow-k8 ac battery button fan processor thermal cpufreq_powersave
cpufreq_userspace cpufreq_userspace freq_table proc_intf
Einige funktionieren, wie gesagt leider nicht.
Der cpudynd verändert die CPU-Frequenz je nach Prozessorbedarf.
Mir war eine Veränderung bezüglich der CPU-Temperatur wichtiger.
Dazu schrieb ich mir ein kleines Bash-Skript, das in Verbindung mit AWK
bei ausreichender ACPI-Unterstützung die Prozessortemperatur ausgibt
und nach wählbaren Grenzwerten die CPU-Frequenz steuert.
Hier
kann man sich das Skript runterladen. Es muß mit root-Rechten laufen.
Wie auf der Mux-Hauptseite gesagt, friert der Laptop früher oder später
ein nach dem Laden des Moduls powernow-k8.
Das Touchpad ist im Kernel 2.6 standardmäßig eine normale PS2-Maus.
Nach der Installation des Synaptics-Treibers hat es alle Funktionen. Sogar das
horizontale und vertikale Scrollen funktionieren. Der Synaptics-Treiber ist nur als
Quelltext verfügbar. Mit Sarge reichte ein einfaches make im entpackten
Archiv und der Treiber wurde klaglos kompiliert.
Der 4-in-1 memory card reader wird von Sarge Als USB-Massenspeicher per SCSI-Emulation
eingebunden. Beim Booten meldet er sich als:
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Vendor: Generic Model: Flash R/W Rev: 2002 |
| Type: Direct-Access |
Die Funktionsweise konnte mit Hilfe der SD-Karte meines digitalen Fotoapparates testen.
Der PCMCIA-Steckplatz-Typ III taucht nicht auf, auch nicht in lspci. Ist das normal?
Naja, ich brauche ihn nicht.
Bootet man den Laptop mit angestecktem VGA-Kabel, so wird die Bildschirmausgabe darauf
umgeleitet und das TFT-Display bleibt schwarz. Die Tastenkombination [Fn]+[F5], die
zum Zurückschalten auf TFT-Ausgabe vorgesehen ist, funktioniert leider nicht.
Das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung mit [Fn]+[F6] und das verringern und
erhöhen der Stärke der Hintergrundbeleuchtung mit [Fn]+[Pfeil nach links], bzw.
[Fn]+[Pfeil nach links] funktionieren einwandfrei.
Genauso funktioniert das An- und Abschalten des Touchpads mit [Fn]+[F7], damit man
bei l&aumkl;ngerer Arbeit mit der Tastatur nicht ausversehen den Cursor umpositioniert
oder den Fokus verändert.
Probleme scheint es mit dem PCMCIA-Slot zu geben. Eine Flash-Speicherkarte für einen
PCMCIA-Slot konnte ich nicht verewenden.
Die Firewire-, Infrarot- und SVHS-Anschluße habe ich aus Zeitgründen
bisher nicht getestet.
Es muß ja auch noch etwas für ein Update bleiben.
Das Modem habe ich auch nicht getestet, weil ich DSL habe.
Insgesamt kann ich jedem diesen Laptop nur empfehlen. Problematisch wird es nur, wenn man
per "popup"-Fenster über den Batterie-Status informiert werden möchte
oder eine verschlüsselte WLAN-VErbindung benötigt.
Allerdings habe ich per Mail von einem SuSE-Anwender gehöhrt, daß er
mit dem ndiswrapper WEP-verschlüsselt funken konnte. Vielleicht liegt es auch
an meinem Access-Point und / oder seiner Firmware.
Mir reicht die erwähnte Batterie-LED, um über den Batterie-Status informiert zu sein.
Möchte man PCMCIA-Erweiterungskarten verwenden, scheint es auch Probleme zu geben.
Der Laptop ist sehr gut verarbeitet. Es ist sehr angenehm mit ihm zu tippen und
das Touchpad ist auch sehr angenehm. Dies ist mein erster Laptop und ich habe mich
sehr schnell an das Touchpad gewöhnt.
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