lux - Mein Netbook - lux


Hauptseite
ueber_mux
ueber_lux
ueber_mmux
ueber_mich
Downloads
Empfehlungen
Impressum
Kontakt
Bilder
Pd/TCPA
         

Ich habe mir ein Netbook gekauft. Die exakte Modellbezeichnung lautet: Lenovo Ideapad S10-2. Vorinstalliert gab es so ein Spielezeugs. Es nannte sich Windows XP oder so ähnlich. Kennt Ihr das? Naja, egal, ich wollte ein Debian. Aus verschiedenen Gründen wollte ich gerne Lenny, das momentane (September 2009) stable.

Ein Bild von lux:

Zunächst aber erstmal ein paar Hardware-Details:

Prozessor: Intel Atom 270 mit 1600 MHz
Hauptspeicher: 1 GB (erweiterbar auf bis zu 2 GB) DDR II SO-DIMM
Grafik-Chip: Intel 945GME
Festplatte: WDC SATA mit 160 GB
USB: Drei USB-Ports (2.0) mit Intel-Chipsatz
Netzwerk: Realtek RTL8101E/RTL8102E PCI Express Ethernet Controller
und einen 802.11b/g-WLAN-Chip: Broadcom Corporation BCM4312 (rev 01) mit WPA-Unterstützung
Kartenleser: 4-in-1 memory card reader
(MMC/SD/MS/MS PRO)
Webcam: 1.3M/0.3M
Akku: 6-Zellen-Li-Batterie (mit 4680 mAh), hält sogar mit USB-DVD-Brenner ca. vier Stunden
weitere Anschlüsse:  Mikrofoneingang, Kopfhöhrerausgang, PC-Lautsprecher, VGA-Ausgang
Knöpfe: Oberhalb vom Tastaturfeld sind der Power, ein Wiederherstellungs und ein QuickStart-Knopf
ACPI: Funktioniert prima! Der Batterie-Status ist auslesbar, das Speed-Stepping der Atom-CPU funktioniert. Selbst beim Kernel-Compilieren, was mit der Atom-CPU seine Zeit dauert ..., steigt die CPU-Temperatur kaum über 50°C.
Weitere Angaben: Hier ist noch die Ausgabe von lspci -vv.

Bedeutung der Farben: Auch wenn ich mir bewußt bin, daß dunkel-grün auf hell-grün nicht optimal lesbar ist, habe ich mich trotzdem für die Farbcodierung entschlossen, um jedem Besucher meiner Website in der Tabelle sofort zu zeigen, welche Funktionen meines Netbooks zu meiner Zufriedenheit funktionieren.

grüne Schrift: Funktioniert zu meiner Zufriedenheit.
gelbe Schrift: Habe ich noch nicht versucht, vermute aber, daß es funktionieren wird.
orange Schrift: Habe ich noch nicht versucht, rechne mir aber leider geringe Chancen aus, es zu meiner Zufriedenheit zum Laufen zu bringen.
rote Schrift: funktioniert nicht zu meiner Zufriedenheit.

Bisher habe ich nur Debian 5.0/Lenny installiert. Die Installation verlief problemlos. Allerdings funktionierten der Ton über den Lautsprecher und das WLAN nicht Out-Of-The-Box. Über den Kopfhöhrerausgang funktioniert der Ton merkwürdigerweise. Mit einem etwas neuerem Linux-Kernel (2.6.30) von Backports.org ist es genau umgekehrt: Der Lautsprecher funktioniert, aber der Kopfhührerausgang nicht. Naja, in einer der späteren Kernel-Releases wird beides funktionieren. Wegen der mobilen Hauptnutzung ist mir die Tonausgabe ohnehin nicht so wichtig. Zu meiner großen Verwunderung funktionierte die Webcam hingegen sehr wohl auf Anhieb. Für das WLAN fand ich eine einfache Anleitung, wie man einen halb-freien Treiber installiert: hermann-uwe.de/.... Unter Lenny reichen die folgenden Schritte:
# apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r`
Der Link zum WLAN-Treiber von hermann-uwe.de/. .. war veraltet. Im Moment lassen sich die neusten Versionen unter diesem Link herunterladen. Sollte das säter nicht mehr möglich sein, empfehle ich, bei google nach broadcom linux oder broadcom hybrid-portsrc-x86_32 zu suchen, bzw. sich bei der Homepage von Broadcom durchzuklicken.
Dannach müssen die folgenden Befehle ausgeführt werden:
# tar xfvz hybrid-portsrc-x86_32-*.tar.gz
# make -C /lib/modules/`uname -r`/build M=`pwd` clean
# make -C /lib/modules/`uname -r`/build M=`pwd` modules
Wenn die Schritte erfolgreich waren, müssen die anderen Broadcom-Module entfernt werden:
# rmmod bcm43xx; rmmod b43; rmmod b43legacy
... und das neue Modul mit Verschlüsselungsunterstützung kann geladen werden:
# modprobe ieee80211_crypt_tkip
# insmod ./wl.ko

Nachdem die o.g. Module geladen sind kann die WLAN-Karte per iwconfig und ifconfig oder mit grafischen Werkzeugen wie kwifimanager konfiguriert werden.

Für eine permanente Einbindung sollte depmod -a ausgeführt werden und die Module ieee80211_crypt_tkip und wl an die Datei /etc/modules angehängt werden.

Entsprechend meiner Hoffnung funktioniert sowohl das Einschlafen als auch das Aufwachen problemlos. Der Intel-Grafik-Chipsatz reicht aus, um KeyJNote zu benutzen, aber bei tuxracer ist der Spaß vorbei.

         

Für Fragen, Anmerkungen und Ergänzungen steht mein Webmaster (ich) jederzeit zur Verfügung
© Copyright 2002 - 2014 Robin Haunschild  Alle Rechte vorbehalten.
aktualisiert im April 2014 (73 nZ3), optimiert für 1024 x 768